

Olbia (ehemals Terranoa) im Nordosten der Insel ist als viertgrößte Stadt der Insel ein wichtiger Knotenpunkt. Die meisten Reisenden, die mit der Autofähre oder einem Kreuzfahrtschiff im riesigen Porto di Olbia ankommen oder mit dem Flugzeug am Airport landen, verlassen die Stadt gleich wieder zur Weiterreise. Dabei hat die zugleich antike und moderne Stadt so einiges zu bieten.

Von Neapel geht es mit dem Regionalzug weiter südöstlich, Richtung Salerno und Battipaglia. Die sonst so quirlige Hafenstadt Salerno ist im Februar eher ruhig. Nach einem ausgiebigen Spaziergang am Lungomare Trieste am Meerufer besichtige ich die Kathedrale San Matteo, „Il Duomo“ in der Altstadt, die auf den Ruinen eines römischen Tempels errichtet wurde.

Reisen in den noch immer unsicheren Covid-Zeiten, ist das überhaupt möglich? Ja, es ist trotz aller Reisewarnungen und Sicherheitsvorschriften möglich! Wer die aktuellen Covid-Regeln kennt und sich danach richtet, kommt auch am Flughafen gut durch. Die Mitarbeiter der Airlines an den europäischen Flughäfen sind freundlich und hilfsbereit, und in den Wintermonaten hält sich der Publikumsverkehr in Grenzen. Auch nach Sardinien kann man fliegen, wenn auch nicht direkt, dann doch beispielsweise via Rom oder Mailand, oder über Portugal, Malta, Niederlande, Barcelona etc.

Dem kalten Deutschland für einige Zeit in mildere Temperaturen entfliehen? Antizyklisches Reisen hat auch Vorteile: In der Nebensaison ist es zwar etwas schwieriger, nach Sardinien zu kommen, aber Fluglinien via Rom oder Mailand bieten täglich Anreisemöglichkeiten, ebenso die Fähren wie Mobylines oder Tirrenia, ab Genua oder Livorno.

Etwas unterhalb der glamourösen Costa Smeralda, südöstlich von Olbia findet man zahlreiche weiße Puderzuckerstrände aus hellem, feinen Sand, die ein unberührtes Meer umsäumen, und sehr schöne Küstenabschnitte. Die ursprünglichen Fischerorte haben sich hier zu attraktiven Ferienorten entwickelt, mit moderaten Preisen für Unterkunft und Verpflegung.

Der nördlichste Ausläufer Sardiniens liegt auf der Inselgruppe La Maddalena vor Palau und dem Golf von Arzachena. Sie besteht aus insgesamt 62 Inseln. Der Parco Nazionale dell’Archipelago di La Maddalena umfasst insgesamt 20.000 ha und eine Küstenlänge von 180 km. Ein Paradies zum Tauchen, Schnorcheln, Schwimmen, Wandern – oder man genießt einfach einige der schönsten Strände Sardiniens.

Sardinien mal auf eine andere Art und Weise erleben, reisen mit nachhaltigem Ansatz, der die Natur und die lokale Kultur respektiert. Ökotourismus Sardinien ist der erste Reiseveranstalter auf Sardinien, der sich für umweltverantwortlichen, nachhaltigen und ethischen Tourismus stark macht!

Wie wäre es, den wilden Norden der Insel mal anders zu erleben, fernab der Traumstrände Sardiniens? Eintauchen in die Weite der beeindruckenden Felslandschaft der Gallura, das Gefühl von Freiheit und Natur pur auf dem Pferderücken erleben?